MARIENGLAS 

 

 

Brig, in Kooperation mit dem Festival für Neue Musik "forum::wallis"

www.forumwallis.ch

28. Januar 2011, 18.00h

29. Januar 2011, 14.00h (Zusatztermin, kurzfristig anfragen)

29. Januar 2011, 19.30h

29. Januar 2011, 22.30h

 

Zürich, in Kooperation mit mit "ewz.statkino`11"

ewz.stattkino.com

26. Februar 2011, 21.00h

27. Februar 2011, 11.00h (mit anschliessendem Gespräch)

27. Februar 2011, 17.00h

27. Februar 2011, 20.00h

 

 

Detaillierte Informationen unter:

www.beatgysin.ch

 

 

Ticketreservationen unter "Anmeldung"

Die Kammeroper „Marienglas“ handelt von Kafkas Romanfragment „Das Schloss“. Das Publikum liegt und trägt Kopfhörer: Es hört gleichzeitig zweimal Musik, einmal die Live-Musik und dazu - aus dem Kopfhörer - eine zweite Musik. Die beiden „Musiken“ addieren sich zu einem Gesamthörerlebnis. Meist passen sie zusammen. Manchmal aber sind es zwei fremde Sphären und gerade dann fühlt sich das Publikum vielleicht am nächsten beim Romanprotagonisten K., dieser typischen Kafkafigur.

Im Verlauf der etwa einstündigen Aufführung senkt sich eine halbdurchsichtige Decke, bis sich ein eigener Raum um das Publikum schließt. Nur noch schattenhaft ist der Konzertraum nun zu sehen und das Publikum erfährt die Tragik von Ks. Isolation auf sehr direkte Art und Weise.

Die Verquickung von akustischen mit musikalischen Fragestellungen, die Verschmelzung des Hörens im Raum mit dem herkömmlichen, innermusikalischen Hören macht „Marienglas“ zu einem musiktheatralischen Neuland. 

 

 


 

 


Die Kammeroper „Marienglas“ handelt von Kafkas Romanfragment „Das Schloss“. Das Publikum liegt und trägt Kopfhörer: Es hört gleichzeitig zweimal Musik, einmal die Live-Musik und dazu - aus dem Kopfhörer - eine zweite Musik. Die beiden „Musiken“ addieren sich zu einem Gesamthörerlebnis. Meist passen sie zusammen. Manchmal aber sind es zwei fremde Sphären und gerade dann fühlt sich das Publikum vielleicht am nächsten beim Romanprotagonisten K., dieser typischen Kafkafigur.

Im Verlauf der etwa einstündigen Aufführung senkt sich eine halbdurchsichtige Decke, bis sich ein eigener Raum um das Publikum schließt. Nur noch schattenhaft ist der Konzertraum nun zu sehen und das Publikum erfährt die Tragik von Ks. Isolation auf sehr direkte Art und Weise.

Die Verquickung von akustischen mit musikalischen Fragestellungen, die Verschmelzung des Hörens im Raum mit dem herkömmlichen, innermusikalischen Hören macht „Marienglas“ zu einem musiktheatralischen Neuland. 

 



„Marienglas“ handelt von Kafkas Romanfragment "Das Schloss". Sechs Stücke für Klaviertrio und Altus zeichnen den tragischen Verlauf des Romanprotagonisten K. nach. Ein Sprecher rezitiert zwischen den Musikstücken ausgewählte Stellen aus dem Roman.